Sonntag, Juni 18, 2006
Gerzensee
Vor zwei Wochen durfte ich ja am Swiss Program for Doctoral Students in Law and Economics 2006 am Study Center Gerzensee teilnehmen. Name des Seminars: Introduction to the Economic Foundations of Law and Business. Der Kurs fand unter der Leitung von Prof. Robert D. Cooter, University of California, Berkeley statt. Die illustre Teilnehmerschaft bestand aus Doktorandinnen und Doktoranden folgender Nationalitäten: Polen, Mexiko, Niederlanden, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Österreich, Russland, Spanien, Israel und USA (wenn wir Mr. Cooter auch einbeziehen).
Just a few words zu dieser Woche: die Location ist fantastisch, das Essen ein kulinarischer Höhenflug (morgens grosses Buffet, mittags und abends immer verschiedene 3-Gang-Menus zur Auswahl), die Stimmung ist locker, der Kurs hoch interessant, der Professor genial und sehr sympathisch (Ein Zitat: "Growth is everything..."), der Bären in Gerzensee schenkt gutes Calanda aus.
Schliesslich ein paar Erkenntnisse, die ich - abgesehen von der Einführung ins Neuland Law and Economics - machen konnte: auch angehende Professorinnen und Wirtschaftsanwältinnen können sich unglaublich für Tischfussball begeistern, in Frankreich kann man als 30-Jährige bereits gestandene Professorin sein, Süditaliener sind mindestens so schlimm wie ihr Klischee sie darstellt, Süditaliener machen Östereicherinnen an - aber nur wenn sie angetrunken sind, Süditaliener haben keine Probleme sich im Weinkeller des Hotels mit edlen Tropfen einzudecken, wenn ihnen die eigenen ausgegangen sind, Professor Benke (Autor eines bekannten Lehrbuches für Römisches Recht) ist in seiner Freizeit Szeneschwuler (mit Regenbogenfahne am Fahrrad) und militanter Feminist, Amerikaner interessieren sich durchaus für Fussball und zu guter letzt eine frustrierte Frage: Warum wirken die Deutschen neben uns kleinen Schweizern immer so verdammt intellektuell?!

Just a few words zu dieser Woche: die Location ist fantastisch, das Essen ein kulinarischer Höhenflug (morgens grosses Buffet, mittags und abends immer verschiedene 3-Gang-Menus zur Auswahl), die Stimmung ist locker, der Kurs hoch interessant, der Professor genial und sehr sympathisch (Ein Zitat: "Growth is everything..."), der Bären in Gerzensee schenkt gutes Calanda aus.
Schliesslich ein paar Erkenntnisse, die ich - abgesehen von der Einführung ins Neuland Law and Economics - machen konnte: auch angehende Professorinnen und Wirtschaftsanwältinnen können sich unglaublich für Tischfussball begeistern, in Frankreich kann man als 30-Jährige bereits gestandene Professorin sein, Süditaliener sind mindestens so schlimm wie ihr Klischee sie darstellt, Süditaliener machen Östereicherinnen an - aber nur wenn sie angetrunken sind, Süditaliener haben keine Probleme sich im Weinkeller des Hotels mit edlen Tropfen einzudecken, wenn ihnen die eigenen ausgegangen sind, Professor Benke (Autor eines bekannten Lehrbuches für Römisches Recht) ist in seiner Freizeit Szeneschwuler (mit Regenbogenfahne am Fahrrad) und militanter Feminist, Amerikaner interessieren sich durchaus für Fussball und zu guter letzt eine frustrierte Frage: Warum wirken die Deutschen neben uns kleinen Schweizern immer so verdammt intellektuell?!

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mmmmhh, da hesch rächt: in Gerzensee ischs würkli hmm, geil...! ;-)
A dere Stell e härzle Gruess ad St.L.
the one who did her
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