Sonntag, März 09, 2008
Danke Gerold!

Wenn er spricht - so wurde mir berichtet -, bekommen junge HSG-ler glänzige Äuglein. Von mir und politisch ähnlich Gesinnten seit längerer Zeit als "der beste FDP-ler überhaupt" bezeichnet, macht der Präsident von Economiesuisse seinem Image wieder einmal alle Ehre.
Mein eigentlicher Senf zum Steuerstreit soll später folgen. Dafür bleibt hier Gelegenheit für etwas Pathos:
Nachdem die germanischen Raubritterhorden den Rubikon überschritten, ihren erbarmungslosen Belagerungsring um die Steuerfestung Schweiz errichtet haben und gegenwärtig versuchen, sich mit weiteren Stämmen aus dem europäischen Umland zu verbünden, ziehen die Belagerten nun endlich - spät aber entschlossen - in den Abwehrkampf . Allen voran Schlachtross Gerold Bührer.
Die Vorgehensweise, via NZZ und (vor allem) FAZ einen offenen Brief an den deutschen Finanzminister zu schreiben, ist ungewöhnlich, könnte aber genau deswegen einen wirksamen Beitrag zur Verteidigung liefern. Bührer ist sich indessen bewusst:
Die Auseinandersetzung mit der EU wird lang und hart sein. Die Schweiz ist aber derart eindeutig im Recht, dass wir aus staatspolitischer Räson nicht nachgeben dürfen
Das erinnert schon fast an Churchills Blut-Schweiss -und-Tränen-Rede. Churchill sollte am Ende Recht bekommen. Bührer hoffentlich auch...
Merci, Geri, du bisch e geile Siech!


